Die Zeit bis es endlich los geht, ist für mich an unserem ersten Aufnahmewochenende in etwa so zäh, wie ein Storck Riesen Bonbon. Ich kaue etwas mühsam darauf herum, und auch wenn der süße Schokoladengeschmack am Ende der Mühe wert sein mag, so  hätte ich doch nichts gegen ein schnell(er)es Aufbau-Ende.

Ich will jetzt sofort die Überdosis Serotonin. Ich mag nicht noch weitere Soundchecks, Mikrofontests, Kopfhöreranpassungen und Standortverschiebungen. Ich will jetzt endlich loslegen! Und während die Jungs die dritte Runde „Zigarettenpause“ einlegen, kaue ich tapfer weitere Toffeebonbons – zumindest metaphorisch.

3 Dinge die ich an diesem WE gelernt habe:

  1. Eine gute Vorbereitung ist mindestens nen Grammy wert.
  2. Der dritte Take ist meistens der beste!
  3. Vorfreude auf die nächste Session ist die schönste Freude!

Der Tag davor.

Wie nutzt man am besten einen der heißesten Tage im Jahr? Richtig, man schleppt euphorisch kiloweise Aufnahme-Equipment und Instrumente durch die Gegend, schwitzt sich in dunkelschwarzen Fahrzeugen von A nach B und anschließend Treppe rauf und runter.  Aber hey, am Ende haben wir es dann doch irgendwie geschafft und jetzt sind wir heiß drauf endlich loszulegen!

Ankunft Aufnahme Equipment

 

Mischpult

Aufnahmebums Bernikaloe